Geld verdienen mit dem Verkauf von Büchern über Amazon KDP (Teil 1)

Hervorgehoben

Als Blogger stößt man früher oder später an einen Punkt, an dem man sich fragt, ob man seine Inhalte nicht auch auf anderen Wegen monetarisieren kann und landet dabei irgendwann bei Amazon KDP. Mit dieser Artikel-Serie helfe ich dir durch den Dschungel und zeige dir anhand konkreter Fragen, wie du für dich den besten Weg auf Amazon KDP findest.

Inhalt von diesem Artikel (Artikel 1):

Für Low-Content-Einsteiger (Artikel 2a):

Für Buch-selbst-Schreiber (Artikel 2b):

Für alle (Artikel 5-7):


Werbung:

Mit der eigenen Website Geld verdienen


Was KDP ist — und warum die meisten Artikel darüber nicht ehrlich sind


KDP steht für Kindle Direct Publishing — Amazons Plattform für Selbstverleger. Das Prinzip ist einfach: Du lädst ein Buch hoch, legst Preis und Kategorie fest, und Amazon übernimmt den Rest. Druck, Versand, Abwicklung — alles läuft über Amazon. Du bekommst eine Provision pro verkauftem Exemplar, ohne Lagerkosten, ohne Mindestauflage, ohne Verlag. Veröffentlicht werden kann sowohl als E-Book für den Kindle als auch als gedrucktes Buch on demand, also erst dann, wenn jemand tatsächlich bestellt.

Wenn du nach „Geld verdienen mit Amazon KDP“ suchst, bekommst du innerhalb von Sekunden Dutzende Artikel, die dir dasselbe versprechen: passives Einkommen, kaum Aufwand, ein paar Stunden Arbeit — und dann sprudelt das Geld. Manche zeigen Screenshots von monatlichen Auszahlungen. Andere versprechen dir, dass du in 30 Tagen dein erstes Buch veröffentlicht haben kannst, ohne irgendetwas zu wissen. Das stimmt alles irgendwie. Und es ist trotzdem nicht die ganze Wahrheit.

Dieser Artikel funktioniert anders. Kein Versprechen, kein Motivationsschub, keine Liste mit zehn einfachen Schritten. Stattdessen eine ehrliche Frage: Passt KDP überhaupt zu dir — und wenn ja, welcher Weg ist deiner?

Denn das ist das Problem mit den meisten Ratgebern zu diesem Thema: Sie tun so, als gäbe es einen einzigen Weg. Dabei ist Amazon KDP eigentlich eine Plattform, auf der völlig unterschiedliche Geschäftsmodelle nebeneinander existieren. Jemand, der hundert Notizbücher mit leeren Seiten veröffentlicht, macht etwas grundlegend anderes als jemand, der einen Ratgeber über Steueroptimierung für Freelancer schreibt. Beide nutzen dieselbe Plattform. Aber ihre Herangehensweise, ihr Zeitaufwand, ihre Erfolgschancen — alles davon unterscheidet sich erheblich.

Genau deshalb ist dieser Artikel als Entscheidungsbaum aufgebaut. Du wirst an mehreren Stellen gefragt, was zu dir passt. Und zu jeder Antwort gibt es eine ehrliche Einschätzung dessen, worauf du dich damit einlässt — nicht um dich zu entmutigen, sondern damit du mit offenen Augen startest.

Eine Sache noch vorab: KDP ist kein Schnellschuss. Wer das erwartet, wird enttäuscht sein. Es ist aber auch kein Mythos. Es ist ein Werkzeug — und wie jedes Werkzeug funktioniert es nur dann, wenn man versteht, wofür es gebaut wurde.

Fangen wir an.

Entscheidung 1: Low-Content oder richtiges Buch?


Du öffnest KDP zum ersten Mal und stößt ziemlich schnell auf zwei völlig verschiedene Welten. In der einen verkauft jemand ein Notizbuch — 120 leere Seiten, Karopapier, ein Cover aus Canva — und verdient damit angeblich 800 € im Monat. In der anderen hat jemand ein 200-seitiges Sachbuch über Steuern für Freelancer geschrieben und generiert damit seit drei Jahren konstante Einnahmen. Beides stimmt. Beides ist KDP. Aber beides funktioniert nach völlig anderen Regeln.

Low-Content — also Notizbücher, Tagebücher, Planners, Logbücher — hat wenig mit Schreiben zu tun. Es ist eher Produktmanagement: Du konkurrierst nicht mit Ideen, sondern mit Cover-Design, Keywords und Menge. Wer hier erfolgreich ist, veröffentlicht nicht drei Bücher, sondern dreißig oder dreihundert. Die Einstiegshürde ist niedrig — aber die Konkurrenz schläft nicht. Ein Notizbuch mit einem niedlichen Hunde-Cover hat innerhalb weniger Monate zehn Kopien auf dem Markt.

Sachbücher und Ratgeber brauchen mehr Zeit und mehr Aufwand — aber sie haben eine ganz andere Halbwertszeit. Ein gut geschriebenes Buch in einer stabilen Nische kann fünf Jahre lang verkaufen, ohne dass du viel daran ändern musst. Der Aufbau dauert länger, aber das Fundament ist solider.

Was deine Wahl über dich verrät:
Wer sich sofort für Low-Content interessiert, erhofft sich oft einen schnellen Einstieg — und das ist völlig verständlich. Aber das Modell funktioniert am besten, wenn du es wie ein kleines Produktgeschäft betreibst: systematisch, in Volumen, mit Geduld. Wer damit in erster Linie „schnelles passives Einkommen“ verbindet, ist nach ein paar Monaten oft enttäuscht.

Wer lieber ein richtiges Buch schreiben möchte, unterschätzt dagegen meistens den Marketing-Teil. Das Schreiben ist der angenehmste Teil des Prozesses. Danach kommt die eigentliche Herausforderung: dafür sorgen, dass das Buch überhaupt gefunden wird.

Mein Rat: Such dir eine der beiden Richtungen aus und gib ihr wirklich eine Chance. Wer versucht, beides gleichzeitig zu machen, verzettelt sich meistens — und keine der beiden Seiten bekommt dann die Aufmerksamkeit, die sie braucht.
→ Du tendierst zu Low-Content? Weiter zu Entscheidung 2a: Nische oder Breite?
→ Du willst lieber ein richtiges Buch schreiben? Weiter zu Entscheidung 2b: Selbst schreiben oder Ghostwriter?

Ich habe übrigens mit Amazon KDP angefangen, um Bücher über und für meine Kinder zu erstellen. Dort baue ich persönliche Erlebnisse und die sprachliche Entwicklung meiner Kinder ein, z.B. beim Plapagei, dem plappernden Papagei (hier geht’s direkt zu Amazon) – viel Spaß beim Lesen und Erstellen eigener Bücher!

Vorsicht vor Lockangeboten im Internet!

Jeder kennt sicher die Webseiten, die einem schnelles Geld für wenig Arbeit versprechen. Entweder handelt sich um ein „exklusives E-Book“, einen „profitablen Videokurs“ oder was auch immer.

Meistens muss man aber selbst in irgendeiner Art & Weise bezahlen: Entweder mit echtem Geld oder mit seinen Daten (E-Mailadresse, Telefonnummer, etc.). Der erste Fall kommt nicht mehr so häufig vor, anscheinend haben die Verkäufer der E-Books gelernt, dass keiner mehr auf solche Angebote hereinfällt. Muss man seine Daten hinterlassen, um an die Informationen zu gelangen, wird man meist jeden Tag mit Informationen zugemüllt und das Austragen aus solchen Listen ist auch meist nicht so einfach.

Was halten Bonsen & Ridge von den üblichen „schnell reich werden ohne Arbeit“ Angeboten im Internet?

Hier findet ihr Bonsens Meinung zu den typischen Lockangeboten, die einem einen schnellen Gewinn im Internet oder ein schnelles reich werden versprechen.

Hier findet ihr Ridges Meinung zu den Versprechungen vom schnellen Geld im Internet.

Kennt ihr solche Seiten und wenn ja, was haltet ihr im allgemeinen davon?

Als Blogger Geld verdienen (Teil 2): In-Text-Werbung

Mit einem eigenen Blog kann man ja heutzutage relativ leicht Geld verdienen (wenn auch nicht unbedingt viel), sei es durch den Verkauf von Backlinks bei Anbietern wie Seomate oder anderen Einnahmequellen. Heute will ich euch eine weitere Verdienstmöglichkeit für Blogger vorstellen: In-Text-Werbung!

Mein erster Test mit Adiro
Dazu habe ich mir zunächst einmal einen Anbieter herausgepickt, den ich nun testen werden und euch meine Erfahrungen schildern werde: Adiro.

Meine Meinung zu In-Text-Werbung
Eines muss ich vor ab sagen: Ich selbst bin kein Fan von In-Text-Werbung auf Internetseiten, da mich die selbst öffnenden Layer immer beim Lesen eines Textes behindern, nur weil ich aus Versehen mit der Maus über einen solchen Link gefahren bin. Doch es ist trotzdem wichtig, eine solche Technik auf seinen eigenen Seiten zu testen und zu schauen, wie das bei den Usern ankommt. Denn nur weil ich es nicht mag, heißt es nicht, dass meine User es nicht vielleicht akzeptieren und nutzen werden.

Meine Testumgebung
Als Testobjekt habe ich meinen iPhone-Blog ausgesucht, da ich dort am meisten Traffic habe, so dass ich schnell weiß, ob sich die In-Text-Werbung lohnt oder nicht. Um meine Stammleser aber nicht damit zu belästigen, habe ich die Anzeigen so eingebaut, dass sie nur in älteren Artikeln angezeigt werden (aktuell älter als 5 Tage, dazu habe ich diesen Code verwendet).

Vergütung und Auszahlung bei Adiro
Der wichtigste und interessanteste Punkt ist sicherlich die Höhe der Vergütung der In-Text-Werbung bei Adiro. Diese liegt ca. zwischen 6 und 20 Cent pro Klick, das hängt aber stark vom Themengebiet ab. Trotzdem eine gute Ergänzung zu Google Adsense und anderen Werbemöglichkeiten. Eine Auszahlung ab 20 Euro bei Adiro möglich und soll innerhalb von 20 Tagen erfolgen. Soweit bin ich noch nicht, aber ich werde das noch ergänzen, sobald ich meine erste Auszahlung erhalten habe.

Besonderheiten bei Adiro
Der große Vorteil von Adiro ist, dass auch kleine Webseiten und Blogs mit der In-Text-Werbung Geld verdienen können. Andere Anbieter verlangen teilweise eine Mindestzahl von Seitenaufrufen im Monat (bspw. 100.000), was natürlich nur sehr wenige Blogs erreichen. Und es gibt ein WordPress-Plugin für den einfachen Einbau und die Einstellung der Anzeigen. Inzwischen bietet Adiro auch großen Webseiten eine Vergütung auf TKP-Basis an. Darüber hinaus kann man auch Bannerwerbung über Adiro auf seinen Seiten schalten. Dies werde ich vielleicht später mal separat testen.

Partnerprogramm
Natürlich bietet Adiro auch ein sehr attraktives Partnerprogramm an, bei dem man eine Provision in Höhe von 15 Prozent auf alle Umsätze des Geworbenen erhält.

Sobald ich meine ersten Testerfahrungen mit Adiro gemacht habe, werde ich diese hier nachtragen!

Wie sind Eure Erfahrungen mit Adiro?

 

Wer verdient sein Geld mit welcher Einnahmequelle?

Um den Wettbewerb zwischen John P. Bonsen und Gordon G. Ridge ein wenig interessanter zu gestalten, dürfen beide nicht die gleiche Einnahmequelle nutzen. Also darf der eine z.B. mit Affiliate-Marketing sein Geld verdienen aber der andere nicht! Dafür darf er dann z.B. mit Bannerwerbung sein Geld verdienen.

Wie das genau aufgeteilt ist, seht ihr hier im folgenden.

John P. Bonsen:

  • Bannerwerbung/Direktwerbung
  • bezahlte Reviews (sonst würde er überhaupt kaum schreiben)
  • Linkverkauf
Gordon G. Ridge:

  • Affiliate Marketing
  • In-Text-Werbung
  • Verkauf von B&R-Merchandise (Shirts, Mützen etc.)

So, dann viel Glück beim Geld verdienen, die Herren!