Geld verdienen mit dem Verkauf von Büchern über Amazon KDP (Teil 8) – das Fazit: Was KDP kann und was es nicht ist

Du hast jetzt alle Entscheidungen durchlaufen. Vielleicht hast du den Low-Content-Ast genommen, vielleicht den Buch-Ast. Vielleicht bist du noch nicht sicher, welcher Weg deiner ist. Das ist völlig in Ordnung — das Ziel dieses Artikels war nie, dir eine Antwort vorzuschreiben. Es war, dir die richtigen Fragen zu stellen.
Zum Abschluss trotzdem eine ehrliche Einschätzung dessen, was KDP ist — und was es nicht ist.

Was KDP kann
KDP ist eine der wenigen Plattformen, auf denen ein einzelner Mensch ohne Startkapital, ohne Verlag und ohne Lager ein Produkt veröffentlichen und weltweit verkaufen kann. Das ist keine Kleinigkeit. Die technische Infrastruktur, die Amazon hier zur Verfügung stellt — Druck, Versand, Zahlungsabwicklung, globale Reichweite — würde ein einzelner Verleger vor zwanzig Jahren Hunderttausende Euro kosten.

KDP kann passives Einkommen erzeugen. Nicht sofort, nicht ohne Arbeit — aber es gibt Bücher, die seit Jahren konstant verkaufen, ohne dass der Autor noch irgendetwas daran tut. Das ist real, und es ist einer der echten Vorteile der Plattform.

KDP kann ein skalierbares Geschäftsmodell sein. Wer die Mechanismen versteht — Nischenfindung, Keywords, Produktseite, Preisgestaltung — kann dieses Wissen auf weitere Titel übertragen und mit der Zeit ein Portfolio aufbauen, das mehr ist als die Summe seiner Teile.

Was Amazon KDP nicht ist
KDP ist kein Automatismus. Wer ein Buch hochlädt und dann wartet, wird in den meisten Fällen enttäuscht sein. Sichtbarkeit entsteht nicht von selbst — sie muss erarbeitet werden, durch Keywords, Kategorien, eine überzeugende Produktseite und im besten Fall durch externe Reichweite.

KDP ist kein schnelles Geld. Wer in drei Monaten seinen Job kündigen möchte, sollte einen anderen Plan haben. Wer dagegen bereit ist, ein bis zwei Jahre konsequent aufzubauen, hat realistische Chancen auf ein Nebeneinkommen, das sich mit der Zeit verstetigt.

KDP ist kein Ersatz für ein gutes Produkt. Der Algorithmus kann ein schlechtes Buch kurzfristig sichtbar machen — aber schlechte Bewertungen holen es wieder nach unten. Was langfristig funktioniert, ist immer dasselbe: ein Produkt, das hält, was es verspricht, für eine Zielgruppe, die es wirklich braucht.

Was bleibt
Die Frage, mit der dieser Artikel begonnen hat, war: Passt KDP zu dir? Nach allem, was du jetzt weißt, kannst du sie selbst beantworten.

Wenn du bereit bist, ein Modell wirklich zu verstehen, bevor du erwartest, dass es funktioniert — dann ja. Wenn du Geduld mitbringst für einen Aufbau, der Monate und nicht Wochen dauert — dann ja. Wenn du bereit bist, aus dem ersten Versuch zu lernen, statt nach dem ersten Misserfolg aufzugeben — dann ja.

KDP ist kein Geheimnis. Es ist Handwerk. Und wie jedes Handwerk wird man darin besser, je öfter man es macht.



Ich habe übrigens mit Amazon KDP angefangen, um Bücher über und für meine Kinder zu erstellen. Dort baue ich persönliche Erlebnisse und die sprachliche Entwicklung meiner Kinder ein, z.B. beim Plapagei, dem plappernden Papagei (hier geht’s direkt zu Amazon) – viel Spaß beim Lesen und Erstellen eigener Bücher!

Als Blogger Geld verdienen (Teil 2): In-Text-Werbung

Mit einem eigenen Blog kann man ja heutzutage relativ leicht Geld verdienen (wenn auch nicht unbedingt viel), sei es durch den Verkauf von Backlinks bei Anbietern wie Seomate oder anderen Einnahmequellen. Heute will ich euch eine weitere Verdienstmöglichkeit für Blogger vorstellen: In-Text-Werbung!

Mein erster Test mit Adiro
Dazu habe ich mir zunächst einmal einen Anbieter herausgepickt, den ich nun testen werden und euch meine Erfahrungen schildern werde: Adiro.

Meine Meinung zu In-Text-Werbung
Eines muss ich vor ab sagen: Ich selbst bin kein Fan von In-Text-Werbung auf Internetseiten, da mich die selbst öffnenden Layer immer beim Lesen eines Textes behindern, nur weil ich aus Versehen mit der Maus über einen solchen Link gefahren bin. Doch es ist trotzdem wichtig, eine solche Technik auf seinen eigenen Seiten zu testen und zu schauen, wie das bei den Usern ankommt. Denn nur weil ich es nicht mag, heißt es nicht, dass meine User es nicht vielleicht akzeptieren und nutzen werden.

Meine Testumgebung
Als Testobjekt habe ich meinen iPhone-Blog ausgesucht, da ich dort am meisten Traffic habe, so dass ich schnell weiß, ob sich die In-Text-Werbung lohnt oder nicht. Um meine Stammleser aber nicht damit zu belästigen, habe ich die Anzeigen so eingebaut, dass sie nur in älteren Artikeln angezeigt werden (aktuell älter als 5 Tage, dazu habe ich diesen Code verwendet).

Vergütung und Auszahlung bei Adiro
Der wichtigste und interessanteste Punkt ist sicherlich die Höhe der Vergütung der In-Text-Werbung bei Adiro. Diese liegt ca. zwischen 6 und 20 Cent pro Klick, das hängt aber stark vom Themengebiet ab. Trotzdem eine gute Ergänzung zu Google Adsense und anderen Werbemöglichkeiten. Eine Auszahlung ab 20 Euro bei Adiro möglich und soll innerhalb von 20 Tagen erfolgen. Soweit bin ich noch nicht, aber ich werde das noch ergänzen, sobald ich meine erste Auszahlung erhalten habe.

Besonderheiten bei Adiro
Der große Vorteil von Adiro ist, dass auch kleine Webseiten und Blogs mit der In-Text-Werbung Geld verdienen können. Andere Anbieter verlangen teilweise eine Mindestzahl von Seitenaufrufen im Monat (bspw. 100.000), was natürlich nur sehr wenige Blogs erreichen. Und es gibt ein WordPress-Plugin für den einfachen Einbau und die Einstellung der Anzeigen. Inzwischen bietet Adiro auch großen Webseiten eine Vergütung auf TKP-Basis an. Darüber hinaus kann man auch Bannerwerbung über Adiro auf seinen Seiten schalten. Dies werde ich vielleicht später mal separat testen.

Partnerprogramm
Natürlich bietet Adiro auch ein sehr attraktives Partnerprogramm an, bei dem man eine Provision in Höhe von 15 Prozent auf alle Umsätze des Geworbenen erhält.

Sobald ich meine ersten Testerfahrungen mit Adiro gemacht habe, werde ich diese hier nachtragen!

Wie sind Eure Erfahrungen mit Adiro?